Friedensvisionen

Meditation im April 2026

Ein Waldspaziergang

Tritt ein in den Wald.

Atme einige Zeit bewusst ein und aus  -  begrüße den Wald.

Gehe aufgerichtet, langsam, achtsam und bewusst.

Bleibe immer wieder stehen  -  nimm den Wald um dich herum wahr  -  mit seinen Pflanzen und Tieren  -  beobachte, wie der Wald sich mit jedem Schritt verändert.

 

Bleibe stehen  -  spüre den Boden unter deinen Füßen. Wie fühlt er sich an?

(Wenn es möglich ist, ziehe deine Schuhe aus)

Du stehst fest auf Mutter-Erde und nimmst mit jedem Atemzug die Energie

der Erde in dir auf.

Erhebe deine Arme zum Himmel / zur Sonne, deine Handflächen zeigen nach oben,

lege deinen Kopf leicht in den Nacken und halte dein Gesicht dem Himmel / der Sonne entgegen. Du nimmst mit jedem Atemzug die Energie des Himmels / der Sonne in dir auf.
  

Du bist wie ein Baum und nimmst wie ein Baum, mit jedem Atemzug, die Energie des Himmels und die Energie der Erde in dir auf. So verbinden sich Erde und Himmel in dir und schenken dir all das was du brauchst, um glücklich zu sein.

 

Gehe weiter - achtsam und bewusst - atme ein, atme aus.

Du befindest dich in einem heiligen Raum.

Die Bäume geben Alpha- und Beta-Pinene an die Luft ab und wir atmen sie ein.

Sie heben unsere Stimmung und wirken über das Immunsystem auf unser Gehirn und beflügeln die Phantasie und die Kreativität, verbessern die kognitiven Fähigkeiten, stärken unser Herz-Kreislauf-System und Immunsystem. Im Wald sein ist Urlaub für Körper, Geist und Seele.

 

Gehe weiter und lege deine Aufmerksamkeit auf die Bäume, die dich umgeben.

Erweckt ein Baum deine Aufmerksamkeit – gehe zu ihm.

Betrachte ihn, aus einer Distanz heraus, von seinem Wurzelaustritt aus der Erde,

seinen Stamm hoch bis zu seinem Blätterdach, seiner Verbindung zum Himmel.

Gehe näher zu im hin und betrachte ihn aus dieser Perspektive.

Berühre den Baum.

Lege deine Hände und deine Stirn an seinen Stamm,

atme ganz bewusst ein und aus und bleibe einige Zeit in dieser Haltung,

bei deinem Atem und in der Verbindung mit dem Baum.

 

Wenn du den Impuls spürst, dass es genug ist, löse die Haltung auf.

Verweile noch einige Zeit bei diesem Baum im Stehen, Sitzen, angelehnt oder mit Abstand (tu das was, für dich stimmig ist).

Bevor du weiter gehst, bedanke dich bei diesem Baum.

 

Gehe nun achtsam und bewusst den gleichen Weg zurück.

Atme tief ein und aus.

Nimm wahr, wie dieser Weg sich dir jetzt zeigt, mit diesem Perspektivenwechsel.

Bleibe auch immer wieder stehen, um bewusst wahrzunehmen - den Ort und dich selbst.

 

Bevor du aus dem Wald wieder heraustrittst, bedanke dich bei ihm dafür, dass es ihn gibt

und was er dir schenkt.

 

 

Diese Meditation soll eine Anregung sein, sich selbst und den Wald besser kennen zu lernen und seine Vielfalt, Heilkraft und Schönheit im Wandel der Jahreszeiten zu erfahren.

Spüre in deinen Herzraum hinein und folge deinem Herzen. Wo zieht es dich hin?

Du spürst es in deinem HerzBrustRaum, als Impuls, als ein Ziehen nach vorne aus deinem Herzraum heraus…

 

Ich wünsche eine schöne, erfahrungsreiche Frühlingszeit.

 

Jutta Held